Deutsch 4: Mein Beruf ist Fruhfremdsprachenlehrer. Карташова В.Н. - 41 стр.

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— der Unterricht findet normalerweise vormittags von Montag bis Freitag statt,
Ganztagsschulen sind selten. Für den Nachmittag werden die Hausaufgaben
aufgegeben;
— Mädchen und Jungen werden gemeinsam unterrichtet;
— es gibt Religionsunterricht an den Schulen.
Mit 6 Jahren kommen die Kinder in die Grundschule. Sie dauert vier Jahre. Ab
der zweiten Klasse gibt es Zeugnisse mit Noten von l bis 6: l -sehr gut, 2 - gut, 3 -
befriedigend, 4 - ausreichend, 5 - mangelhaft, 6 - ungenügend. Am Ende des Jahres
wird man "versetzt". Wer die Anforderungen nicht schafft, muß eine Klasse
wiederholen — "sitzenbleiben".
Am ersten Schultag bekommen die Kinder von ihren Eltern eine "Schultüte"
mit Süßigkeiten und kleinen Geschenken.
Die Grundschule besuchen alle Kinder ausnahmslos, dann trennen sich die
Wege. Es kommt die Entscheidung, ob das Kind eine Hauptschule, eine Realschule
oder ein Gymnasium besuchen soll.
Die Hauptschule umfaßt in den meisten Bundesländern 5 Jahrgänge und wird
von fast der Hälfte der Schüler besucht. Eine Abschlußprüfung findet in der Regel
nicht statt, doch wird im Hinblick auf das Abgangs- oder Abschlußzeugnis
differenziert. Nach dem Hauptschulabschluß kann man auf eine Berufsschule gehen
oder eine Leere beginnen.
Die Realschule dauert 6 Jahrgänge und bereitet die Schüler auf
höherqualifizierte Berufe vor. Der Realschulabschluß heißt auch "mittlere Reife" oder
"Fachschulreife", weil Schüler damit eine Fachschule besuchen können.
Das Gymnasium war früher die Schule für die Elite. Etwa 30% eines
Jahrganges besuchen heute das Gymnasium, in den fünfziger Jahren waren es erst
15%.
Der Schulbesuch im Gymnasium dauert von Klasse 5 bis Klassse 13. Der
Besuch schließt mit dem Abitur oder Reifeprüfung ab. Das Abitur ist die übliche
Voraussetzung für die Aufnahme in eine Universität Jeder Gymnasiast muß
mindestens zwei Fremdsprachen lernen. Die wichtigsten Sprachen im deutschen
Schulsystem sind Englisch, Latein und Französisch.
Unterschiedliche sachliche Schwerpunkte werden in den verschiedenen
gymnasialen Typen gesetzt Während die alt- und neusprachlichen Gymnasien
Sprachen ( meistens 3 ) bevorzugen, sind es bei den naturwissenschaftlichen
Gymnasien Mathematik, Physik, Biologie usw.
Die Gesamtschule ist ein relativ neuer Schultyp, es gibt sie erst seit
1970. Da lernen gute und schwächere Schüler zusammen. Die
Gesamtschulen sind unterschiedlich verbreitet. In Hessen besuchen zum Beispiel
ungefähr 13% aller Schüler die Gesamtschule, in Rheinland-Pfalz nur 0,6%. Die
Gesamtschule besitzt noch keine gültige organisatorische und didaktische
Konzeption.
Aufgaben.
1.Schreiben Sie aus dem Text die neuen Vokabeln heraus und erzählen Sie über das
Schulsystem in Deutschland.
2.Kommentieren Sie den Text.
— der Unterricht findet normalerweise vormittags von Montag bis Freitag statt,
Ganztagsschulen sind selten. Für den Nachmittag werden die Hausaufgaben
aufgegeben;
— Mädchen und Jungen werden gemeinsam unterrichtet;
— es gibt Religionsunterricht an den Schulen.
       Mit 6 Jahren kommen die Kinder in die Grundschule. Sie dauert vier Jahre. Ab
der zweiten Klasse gibt es Zeugnisse mit Noten von l bis 6: l -sehr gut, 2 - gut, 3 -
befriedigend, 4 - ausreichend, 5 - mangelhaft, 6 - ungenügend. Am Ende des Jahres
wird man "versetzt". Wer die Anforderungen nicht schafft, muß eine Klasse
wiederholen — "sitzenbleiben".
       Am ersten Schultag bekommen die Kinder von ihren Eltern eine "Schultüte"
mit Süßigkeiten und kleinen Geschenken.
       Die Grundschule besuchen alle Kinder ausnahmslos, dann trennen sich die
Wege. Es kommt die Entscheidung, ob das Kind eine Hauptschule, eine Realschule
oder ein Gymnasium besuchen soll.
       Die Hauptschule umfaßt in den meisten Bundesländern 5 Jahrgänge und wird
von fast der Hälfte der Schüler besucht. Eine Abschlußprüfung findet in der Regel
nicht statt, doch wird im Hinblick auf das Abgangs- oder Abschlußzeugnis
differenziert. Nach dem Hauptschulabschluß kann man auf eine Berufsschule gehen
oder eine Leere beginnen.
       Die Realschule dauert 6 Jahrgänge und bereitet die Schüler auf
höherqualifizierte Berufe vor. Der Realschulabschluß heißt auch "mittlere Reife" oder
"Fachschulreife", weil Schüler damit eine Fachschule besuchen können.
       Das Gymnasium war früher die Schule für die Elite. Etwa 30% eines
Jahrganges besuchen heute das Gymnasium, in den fünfziger Jahren waren es erst
15%.
       Der Schulbesuch im Gymnasium dauert von Klasse 5 bis Klassse 13. Der
Besuch schließt mit dem Abitur oder Reifeprüfung ab. Das Abitur ist die übliche
Voraussetzung für die Aufnahme in eine Universität Jeder Gymnasiast muß
mindestens zwei Fremdsprachen lernen. Die wichtigsten Sprachen im deutschen
Schulsystem sind Englisch, Latein und Französisch.
       Unterschiedliche sachliche Schwerpunkte werden in den verschiedenen
gymnasialen Typen gesetzt Während die alt- und neusprachlichen Gymnasien
Sprachen ( meistens 3 ) bevorzugen, sind es bei den naturwissenschaftlichen
Gymnasien Mathematik, Physik, Biologie usw.
       Die Gesamtschule ist ein relativ neuer Schultyp, es gibt sie erst seit
1970. Da lernen gute und         schwächere        Schüler      zusammen.         Die
Gesamtschulen sind unterschiedlich verbreitet. In Hessen besuchen zum Beispiel
ungefähr 13% aller Schüler die Gesamtschule, in Rheinland-Pfalz nur 0,6%. Die
Gesamtschule besitzt noch keine gültige        organisatorische und didaktische
Konzeption.
       Aufgaben.
1.Schreiben Sie aus dem Text die neuen Vokabeln heraus und erzählen Sie über das
Schulsystem in Deutschland.
2.Kommentieren Sie den Text.