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Text. Schuleinführung
Wenn Sie Kinder im Alter von 5 bis 6 fragen: «Freust du dich auf die
Schule?», so antworten die meisten mit einem eindeutigen «Na, klar!» (Jahre später
fällt die Antwort nur selten noch so uneingeschränkt positiv aus. Aber das ist schon
wieder ein anderes Thema!)
Jetzt - in den letzten Wochen und Tagen vor dem ersten Schultag - gibt es kein
wichtigeres Anliegen mehr als eben diesen ersten Schultag.
Im Kindergarten wird ein Programm zur Verabschiedung der ältesten Gruppe
einstudiert, werden Einladungen für die Eltern und Großeltern zur
Abschlußfeiergemalt, Girlanden und Fähnchen angefertigt. Die Festwiese wird
vorbereitet.
Vielleicht üben die zukünftigen Schulkinder das folgende Lied ein.
Schulanfängerlied
Text und Melodie: Chr. Manthey
1. Edlich ist's soweit!
Es wird auch wirklich Zeit:
Ab Montag geht's zur Schule! Hei!
2. Lustig soll es sein!
Wir gehen dann zu zwei'n –
mein Freund und ich - zur Schule! Hei!
3. Vorher ist ein Tag,
den ich besonders mag:
Da gibt's die Zuckertüte! Hei!
Seit ca. 100 Jahren ist es Brauch, den Kindern den Eintritt in den Ernst des
Lebens, d.h. in die Schule, durch Süßigkeiten zu «versüßen». Deshalb das Wort
«Zuckertüte» (nicht: eine Tüte Zucker!). Heute wird verstärkt von der «Schultüte»
gesprochen, weil die Eltern die Tüte nicht nur mit Schokolade und Bonbons füllen,
sondern auch mit Schuldingen wie Stiften, Lineal, Radiergummi, gelegentlich auch
mit Kleidungsstücken (z.B. einem Pulli, einer Mütze u.ä.) oder Spielsachen (z.B.
einem Püppchen, einem Auto, einem Plüschtier).
Es gibt sehr kleine Schultüten (z.B. 15 cm hoch), in die vielleicht der Nachbar als
Geschenk ein Geldstück, etwas Süßes hineinsteckt.
Andere Tüten erreichen die stattliche Höhe von vielleicht 80 cm, in die viel
hineinpaßt. Da muß sich der kleine Schulanfänger ganz schön anstrengen, wenn er sie
tragen will. Und er will sie unbedingt tragen! Denn nun ist er Schüler und kein
Vorschulkind mehr! Gleichzeitig wird an diesem Tag auch erstmals der neue Ranzen
benutzt.
In manchen Gegenden (z.B. in Thüringen) «wachsen» die Tüten auf einem
Zuckertütenbaum und werden von den Kindern selbst heruntergeholt. Andernorts ist
Text. Schuleinführung
Wenn Sie Kinder im Alter von 5 bis 6 fragen: «Freust du dich auf die
Schule?», so antworten die meisten mit einem eindeutigen «Na, klar!» (Jahre später
fällt die Antwort nur selten noch so uneingeschränkt positiv aus. Aber das ist schon
wieder ein anderes Thema!)
Jetzt - in den letzten Wochen und Tagen vor dem ersten Schultag - gibt es kein
wichtigeres Anliegen mehr als eben diesen ersten Schultag.
Im Kindergarten wird ein Programm zur Verabschiedung der ältesten Gruppe
einstudiert, werden Einladungen für die Eltern und Großeltern zur
Abschlußfeiergemalt, Girlanden und Fähnchen angefertigt. Die Festwiese wird
vorbereitet.
Vielleicht üben die zukünftigen Schulkinder das folgende Lied ein.
Schulanfängerlied
Text und Melodie: Chr. Manthey
1. Edlich ist's soweit!
Es wird auch wirklich Zeit:
Ab Montag geht's zur Schule! Hei!
2. Lustig soll es sein!
Wir gehen dann zu zwei'n –
mein Freund und ich - zur Schule! Hei!
3. Vorher ist ein Tag,
den ich besonders mag:
Da gibt's die Zuckertüte! Hei!
Seit ca. 100 Jahren ist es Brauch, den Kindern den Eintritt in den Ernst des
Lebens, d.h. in die Schule, durch Süßigkeiten zu «versüßen». Deshalb das Wort
«Zuckertüte» (nicht: eine Tüte Zucker!). Heute wird verstärkt von der «Schultüte»
gesprochen, weil die Eltern die Tüte nicht nur mit Schokolade und Bonbons füllen,
sondern auch mit Schuldingen wie Stiften, Lineal, Radiergummi, gelegentlich auch
mit Kleidungsstücken (z.B. einem Pulli, einer Mütze u.ä.) oder Spielsachen (z.B.
einem Püppchen, einem Auto, einem Plüschtier).
Es gibt sehr kleine Schultüten (z.B. 15 cm hoch), in die vielleicht der Nachbar als
Geschenk ein Geldstück, etwas Süßes hineinsteckt.
Andere Tüten erreichen die stattliche Höhe von vielleicht 80 cm, in die viel
hineinpaßt. Da muß sich der kleine Schulanfänger ganz schön anstrengen, wenn er sie
tragen will. Und er will sie unbedingt tragen! Denn nun ist er Schüler und kein
Vorschulkind mehr! Gleichzeitig wird an diesem Tag auch erstmals der neue Ranzen
benutzt.
In manchen Gegenden (z.B. in Thüringen) «wachsen» die Tüten auf einem
Zuckertütenbaum und werden von den Kindern selbst heruntergeholt. Andernorts ist
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