Изобразительное искусство Германии. Ануфриева О.В. - 31 стр.

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Abstrakte Kunst. Das Hauptmerkmal der abstrakten Kunst, die
keinen einheitlichen Stil entwickelt hat, ist ihre Nichtgegen-
standlichkeit, ihr Verzicht auf die Wiedergabe der objektiven
Welt. Die Kunstler versuchen solche Werke zu schaffen, die ver-
schiedene Deutungen zulassen.
Die abstrakte Kunst entstand in vielen europaischen Landern
kurz vor dem 1.Weltkrieg. Ihre bekannten Vertreter sind W. Kan-
din ski, A. Archipenko (1887-1964), F. Kupka (1871-1957), R.
De-launay* (1885-1941) und P. Mondrian (1872-1944).
Innerhalb der abstrakten Kunst unterscheidet man den Kon-
struktivismus?
1
(RuSland: W. Tatlin (1885-1953), E. Lissitzky
(1890-1941)), den Suprematismus
12
(RuSland: K. Malewitsch
(1878-1935)), die konkrete Kunsf
3
(T. von Doesburg" (1883-
1931)). In Deutschland wurde die abstrakte Kunst von den
Vertretern des Staatlichen Bauhauses** (1919-33, Weimar und
Dessau) ver-breitet, darunter H. Meyer (1889-1954), P. Klee, W.
Kandinski, W. Gropius (1883-1965), L. Feininger (1871-1956), L.
Mies van der Rohe (1886-1969) u.a. Eine abstrakte Plastik besteht
seit etwa 1912.
Neue Sachlichkeit. Der Begriff Neue Sachlichkeit wurde 1923
von dem deutschen Kunsthistoriker G.F. Hartlaub (1884-1963)
gepragt. Diese Kunstrichtung entstand in Deutschland Anfang der
20er Jahre des XX. Jh. als Reaktion auf den subjektiven
Expressionismus und verbreitete sich in anderen europaischen
Landern.
Von der neuen Asthetik wurde die bildende Kunst besonders
stark beeinfluSt. Die Kunstler der Neuen Sachlichkeit verwende-
ten strenge Formen, betonten formale und koloristische Kont-raste
der dargestellten Gegenstande und bezweckten eine objek-tive
Darstellung der Wirklichkeit. Diese sachbezogene Widerspie-
gelung der Aufienwelt zeichnete sich durch eine starke Hervor-
hebung des Gegenstandlichen aus. Wegen der Ausschaltung von
Licht und Schatten wirkten viele Werke beinahe ubernaturlich.
Diese Besonderheit des neuen Stils fuhrte zur Entstehung des sog.
magischen Realismus**. Innerhalb der Neuen Sachlichkeit kann
man zwei Entwicklungslinien verfolgen: die formale, vom
Kubismus beeinflufite (A. Kanoldt (1881-1939), G. Schrimpf
(1889-1938)) und die sozialkritische (O. Dix, G. Grosz).
* [dalo'ne]
(franz.) **
[du:zbyrx]
(niederl.j
   Abstrakte Kunst. Das Hauptmerkmal der abstrakten Kunst, die
keinen einheitlichen Stil entwickelt hat, ist ihre Nichtgegen-
standlichkeit, ihr Verzicht auf die Wiedergabe der objektiven
Welt. Die Kunstler versuchen solche Werke zu schaffen, die ver-
schiedene Deutungen zulassen.
   Die abstrakte Kunst entstand in vielen europaischen Landern
kurz vor dem 1.Weltkrieg. Ihre bekannten Vertreter sind W. Kan-
din ski, A. Archipenko (1887-1964), F. Kupka (1871-1957), R.
De-launay* (1885-1941) und P. Mondrian (1872-1944).
   Innerhalb der abstrakten Kunst unterscheidet man den Kon-
struktivismus?1 (RuSland: W. Tatlin (1885-1953), E. Lissitzky
(1890-1941)), den Suprematismus12 (RuSland: K. Malewitsch
(1878-1935)), die konkrete Kunsf3 (T. von Doesburg" (1883-
1931)). In Deutschland wurde die abstrakte Kunst von den
Vertretern des Staatlichen Bauhauses** (1919-33, Weimar und
Dessau) ver-breitet, darunter H. Meyer (1889-1954), P. Klee, W.
Kandinski, W. Gropius (1883-1965), L. Feininger (1871-1956), L.
Mies van der Rohe (1886-1969) u.a. Eine abstrakte Plastik besteht
seit etwa 1912.
  Neue Sachlichkeit. Der Begriff Neue Sachlichkeit wurde 1923
von dem deutschen Kunsthistoriker G.F. Hartlaub (1884-1963)
gepragt. Diese Kunstrichtung entstand in Deutschland Anfang der
20er Jahre des XX. Jh. als Reaktion auf den subjektiven
Expressionismus und verbreitete sich in anderen europaischen
Landern.
   Von der neuen Asthetik wurde die bildende Kunst besonders
stark beeinfluSt. Die Kunstler der Neuen Sachlichkeit verwende-
ten strenge Formen, betonten formale und koloristische Kont-raste
der dargestellten Gegenstande und bezweckten eine objek-tive
Darstellung der Wirklichkeit. Diese sachbezogene Widerspie-
gelung der Aufienwelt zeichnete sich durch eine starke Hervor-
hebung des Gegenstandlichen aus. Wegen der Ausschaltung von
Licht und Schatten wirkten viele Werke beinahe ubernaturlich.
Diese Besonderheit des neuen Stils fuhrte zur Entstehung des sog.
magischen Realismus**. Innerhalb der Neuen Sachlichkeit kann
man zwei Entwicklungslinien verfolgen: die formale, vom
Kubismus beeinflufite (A. Kanoldt (1881-1939), G. Schrimpf
(1889-1938)) und die sozialkritische (O. Dix, G. Grosz).
   * [dalo'ne]
   (franz.) **
   [du:zbyrx]
   (niederl.j