Bildungswesen in Deutschland. Беляева Н.Л. - 14 стр.

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Text 6 Die Hochschulen
Die älteste deutsche Hochschule, die Universität Heidelberg, wurde 1386
gegründet. Mehrere andere Universitäten haben bereits ihre Fünfhundertjahrfeier
hinter sich, darunter die traditionsreichen Universitäten von Leipzig (gegründet
1409) und Rostock (gegründet 1419). Daneben gibt es auch ganz junge
Universitäten – mehr als 20 sind erst nach 1960 gegründet worden.
Im 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war für die Universitäten
das Bildungsideal bestimmend, das Willhelm von Humboldt in der 1810
gegründeten Universität Berlin zu verwirklichen suchte. Die Hochschule
Humboldtscher Prägung war für eine kleine Zahl von Studenten gedacht. Sie
sollte vor allem eine kleine Zahl von Studenten gedacht. Sie sollte vor allem
eine Stätte reiner Wissenschaft, zweckfreir Forschung und Lehre sein. Dieses
Ideal entsprach zunehmend nicht mehr den Erfordernissen der modernen
Industriegesellschaft. Neben den sich nur langsam entwickelnden Universitäten
entstanden Technische Hochschulen, Pädagogische Hochschulen und –
insbesondere in den 70er und 80er Jahren dieses Jahrhunderts –
Fachhochschhulen. Auch die Bildungspolitik wandelte sich: Die Öffnung der
Hochschulen fuer alle jungen Menschen wurde allgemein anerkanntes Ziehl der
Hochschuplitik.
1960 begannen nur acht Prozent eines Alterjahrgangs ein Studium, heute
bewirbt sich fast jeder dritte um einen Studienplatz. Die Zahl der Studierenden
hat sich in Deutschland auf über 1,7 Millionen im Wintersemester 1990/91
begannen 318000 Personen ein Studium. Die Neigung zum Studium wächst
weiter. Der Staat suchte diesem Andrang seit Beginn der Bildungsexpansion in
den sechziger Jahren Rechnung zu tragen – durch Aus- und Neubau von
Hochschulen, durch eine Vedoppelung des Lehrpersonals, durch eine
Vervielfachung der finanziellen Mittel; Neue Studiengänge wurden eingeführt
und das Studium stärker auf die spätere berufliche Praxis hin orientiert.
V.Was passt zusammen?
das Arbeiten an wissenschaftlichen
__der_Studiengang__
Erkenntnissen________________
Inbegriff des Vollkommenen höchstes
die Praxis_______
erstrebtes Ziel
libevolle Gesinnung, herzliches Gefühl des
__die Negung______
Hingezogenseins
Gedränge an einer bestimmten Stelle, das
___das Ideal___________
durch eine Menge von Menscgen entsteht
kürzere wissenschaftliche oder künstleri
____die Forschung______
sche Arbeit
Berufsausübung, Tätigkeit
___Andrang__________
Text 6 Die Hochschulen
       Die älteste deutsche Hochschule, die Universität Heidelberg, wurde 1386
gegründet. Mehrere andere Universitäten haben bereits ihre Fünfhundertjahrfeier
hinter sich, darunter die traditionsreichen Universitäten von Leipzig (gegründet
1409) und Rostock (gegründet 1419). Daneben gibt es auch ganz junge
Universitäten – mehr als 20 sind erst nach 1960 gegründet worden.
    Im 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war für die Universitäten
das Bildungsideal bestimmend, das Willhelm von Humboldt in der 1810
gegründeten Universität Berlin zu verwirklichen suchte. Die Hochschule
Humboldtscher Prägung war für eine kleine Zahl von Studenten gedacht. Sie
sollte vor allem eine kleine Zahl von Studenten gedacht. Sie sollte vor allem
eine Stätte reiner Wissenschaft, zweckfreir Forschung und Lehre sein. Dieses
Ideal entsprach zunehmend nicht mehr den Erfordernissen der modernen
Industriegesellschaft. Neben den sich nur langsam entwickelnden Universitäten
entstanden Technische Hochschulen, Pädagogische Hochschulen und –
insbesondere in den 70er und 80er Jahren dieses Jahrhunderts –
Fachhochschhulen. Auch die Bildungspolitik wandelte sich: Die Öffnung der
Hochschulen fuer alle jungen Menschen wurde allgemein anerkanntes Ziehl der
Hochschuplitik.
      1960 begannen nur acht Prozent eines Alterjahrgangs ein Studium, heute
bewirbt sich fast jeder dritte um einen Studienplatz. Die Zahl der Studierenden
hat sich in Deutschland auf über 1,7 Millionen im Wintersemester 1990/91
begannen 318000 Personen ein Studium. Die Neigung zum Studium wächst
weiter. Der Staat suchte diesem Andrang seit Beginn der Bildungsexpansion in
den sechziger Jahren Rechnung zu tragen – durch Aus- und Neubau von
Hochschulen, durch eine Vedoppelung des Lehrpersonals, durch eine
Vervielfachung der finanziellen Mittel; Neue Studiengänge wurden eingeführt
und das Studium stärker auf die spätere berufliche Praxis hin orientiert.

      V.Was passt zusammen?

      das Arbeiten an wissenschaftlichen              __der_Studiengang__
       Erkenntnissen________________
      Inbegriff des Vollkommenen höchstes                die Praxis_______
      erstrebtes Ziel
      libevolle Gesinnung, herzliches Gefühl des     __die Negung______
      Hingezogenseins
      Gedränge an einer bestimmten Stelle, das       ___das Ideal___________
      durch eine Menge von Menscgen entsteht
      kürzere wissenschaftliche oder künstleri      ____die Forschung______
      sche Arbeit
      Berufsausübung, Tätigkeit                     ___Andrang__________

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