Контрольные работы по немецкому языку для студентов заочного отделения исторического факультета. Горожанина Н.И - 19 стр.

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III.2. Выучите образец реферата текста 1 «Die Anfänge».
Der Text ist dem Buch «Deutsche Geschichte. Ein Überblick» entnommen. Das
Buch wurde im Verlag «Bertelsmann Lexikon» in Berlin im Jahre 1989 veröf-
fentlicht.
Der Verfasser befasst sich mit der Frage der Entstehung des deutschen Volkes.
Der Text besteht aus zwei Teilen.
Der erste Abschnitt informiert uns über das Übertragen der Bezeichnung
«deutsch» von der Sprache auf die Sprecher und ihr Wohngebiet. Im achten
Jahrhundert bezeichnete das Wort «deutsch» nur die Sprache. 814 starb Karl der
Große. Nach seinem Tod brach das Reich bald auseinander. Es entstanden ein
West- und ein Ostreich. Die Bezeichnung «deutsch» wurde im Ostreich auf die
Sprecher und ihr Wohngebiet übertragen.
Im zweiten Absatz ist die Rede von den deutschen Grenzen. Die Westgrenze
war stabiel und die Ostgrenze fließend.
Zum Schluss schenkt der Autor besondere Aufmerksamkeit der Frage der An-
siedlung deutscher Bauern und Handwerker in den Ostgebieten. Der Verfasser
erläutert, dass hier früher Slawen wohnten. Der Historiker nennt diese Bewe-
gung «Ostkolonisation».
III.3. Прочитайте, выпишите незнакомые слова и устно переведите
текст «Das Hochmittelalter».
Das Hochmittelalter
Den Übergang vom ostfränkischen zum deutschen Reich setzt man gewöhn-
lich mit dem Jahre 911 an. Der Frankenherzog Konrad I. wurde zum König
gewählt. Er gilt als der erste deutsche König. (Der offizielle Titel war «frän-
kischer König», später «römischer König»; der Reichsname lautete seit dem
11.Jahrhundert «Römisches Reich», seit dem 13.Jahrhundert «Heiliges Römi-
sches Reich»; im 15.Jahrhundert kam der Zusatz «Deutscher Nation» auf.)
Das Reich war eine Wahlmonarchie. Der König wurde vom hohen Adel ge-
wählt. Daneben galt das «Geblütsrecht»: Der neue König sollte mit seinem
Vorgänger verwandt sein. Dieser Grundsatz wurde mehrfach durchbrochen;
wiederholt kam es auch zu Doppelwahlen. Eine Hauptstadt besaß das mittel-
alterliche Reich nicht, der König regierte im Umherziehen. Es gab keine
Reichssteuern. Seinen Unterhalt bezog der König vor allem aus «Reichsgü-
ter, die er treuhänderisch verwaltete.
Zum wirklichen Herrscher des Reiches machte sich Otto I. Seine Machtfülle
fand Ausdruck darin, dass er sich 962 in Rom zum Kaiser krönen ließ.
Seither hatte der deutsche König Anwartschaft auf die Kaiserwürde. Der Idee
nach war das Kaisertum universal und verlieh seinem Träger die Herrschaft
über das gesamte Abendland. (1040)
III.2. Выучите образец реферата текста 1 «Die Anfänge».
Der Text ist dem Buch «Deutsche Geschichte. Ein Überblick» entnommen. Das
Buch wurde im Verlag «Bertelsmann Lexikon» in Berlin im Jahre 1989 veröf-
fentlicht.
Der Verfasser befasst sich mit der Frage der Entstehung des deutschen Volkes.
Der Text besteht aus zwei Teilen.
Der erste Abschnitt informiert uns über das Übertragen der Bezeichnung
«deutsch» von der Sprache auf die Sprecher und ihr Wohngebiet. Im achten
Jahrhundert bezeichnete das Wort «deutsch» nur die Sprache. 814 starb Karl der
Große. Nach seinem Tod brach das Reich bald auseinander. Es entstanden ein
West- und ein Ostreich. Die Bezeichnung «deutsch» wurde im Ostreich auf die
Sprecher und ihr Wohngebiet übertragen.
Im zweiten Absatz ist die Rede von den deutschen Grenzen. Die Westgrenze
war stabiel und die Ostgrenze – fließend.
Zum Schluss schenkt der Autor besondere Aufmerksamkeit der Frage der An-
siedlung deutscher Bauern und Handwerker in den Ostgebieten. Der Verfasser
erläutert, dass hier früher Slawen wohnten. Der Historiker nennt diese Bewe-
gung «Ostkolonisation».


III.3. Прочитайте, выпишите незнакомые слова и устно переведите
текст «Das Hochmittelalter».

Das Hochmittelalter
Den Übergang vom ostfränkischen zum deutschen Reich setzt man gewöhn-
lich mit dem Jahre 911 an. Der Frankenherzog Konrad I. wurde zum König
gewählt. Er gilt als der erste deutsche König. (Der offizielle Titel war «frän-
kischer König», später «römischer König»; der Reichsname lautete seit dem
11.Jahrhundert «Römisches Reich», seit dem 13.Jahrhundert «Heiliges Römi-
sches Reich»; im 15.Jahrhundert kam der Zusatz «Deutscher Nation» auf.)
Das Reich war eine Wahlmonarchie. Der König wurde vom hohen Adel ge-
wählt. Daneben galt das «Geblütsrecht»: Der neue König sollte mit seinem
Vorgänger verwandt sein. Dieser Grundsatz wurde mehrfach durchbrochen;
wiederholt kam es auch zu Doppelwahlen. Eine Hauptstadt besaß das mittel-
alterliche Reich nicht, der König regierte im Umherziehen. Es gab keine
Reichssteuern. Seinen Unterhalt bezog der König vor allem aus «Reichsgü-
tern», die er treuhänderisch verwaltete.
Zum wirklichen Herrscher des Reiches machte sich Otto I. Seine Machtfülle
fand Ausdruck darin, dass er sich 962 in Rom zum Kaiser krönen ließ.
Seither hatte der deutsche König Anwartschaft auf die Kaiserwürde. Der Idee
nach war das Kaisertum universal und verlieh seinem Träger die Herrschaft
über das gesamte Abendland. (1040)


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