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“Das Ökosystem Wald besitzt besonders viele verschiedenartige Produzenten,
nämlich alle grünen Pflanzen. Sie reichen vom ausgewachsenen Baum bis zu den
Kräutern und Grasern, Farnen und Moosen am Waldboden. Man nennt sie
Primärproduzenten, weil in ihren Blattorganen die Photosynthese abläuft. Dieser
Prozeß beruht auf der Fähigkeit der grunen Pflanzenteile, mit Hilfe der Sonnenenergie
und des Chlorophylls aus Nährstoffen und Wasser körpereigene, organische
Verbindungen aufzubauen. Durch mikroskopisch kleine Spaltöffnungen (Stomata)
nimmt das Blatt Kohlendioxid (CO
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) auf, das in komplizierten Reaktionsstufen unter
Wasserstoffanlagerung in Traubenzucker überführt wird. Dabei werden große
Mengen an Sauerstoff frei und an die Atmosphäre abgegeben. Traubenzucker benötigt
die Pflanze für den eigenen Betriebsstoffwechsel (Respiration).
Er ist aber auch der Grundbaustoff für die Synthese der meisten organischen
Substanzen (Assimilate). Zu ihrer Bildung benötigt die Pflanze zusätzlich
mineralische Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium,
die über Wurzeln oder Blätter aufgenommen werden. Über weitere biochemische
Prozesse werden aus diesen Assimilaten Wurzeln, Blätter und Früchte, Holz und
Rinde aufgebaut.
Die Verbraucher (Konsumenten) ernähren sich entweder direckt als
Pflanzenfresser von den durch die Pflanzen aufgebauten organischen Stoffen oder
indirekt als Fleischfresser durch Erbeuten von Pflanzenfressern und anderen
Fleischfressern.
Abgestorbene organische Stoffe werden von Zersetzern genutzt, die sich in
Destruenten und Reduzenten unterteilen. Die Destruenten (z. B. Regenwürmer und
Asseln) erfüllen die wichtige Aufgabe, die am Boden angehäuften Schichten an
Pflanzenmaterial und tierischen Überresten (Laub, Nadelstreu, Zweige, Tierleichen
usw.) zu zerkleinern. Von den Reduzenten (Bodenmikroorganismen wie Bakterien
und Pilze) werden die organischen Überreste schlißlich ganz in ihre anorganischen
Ausgangsbestandteile zerlegt, d. h. zu pflanzenverfügbaren Nährstoffen mineralisiert.
Man bezeichnet die Reduzenten deshalb auch als Mineralisierer. Auf diese Weise
sorgen sie dafür, daß sich der Kreislauf der Nährstoffe schließt. Durch dieses
natürliche Recycling ermöglichen die Zersetzer dem Ökosystem Wald ein praktisch
unbegrenztes Existieren auf demselben Standort.”
Лексика к тексту
besitzen — владеть, иметь что-либо
der Farn — папоротник
die Spaltöffnung — устьице (биол. )
der Traubenzucker --- глюкоза
der Stickstoff — азот
die Wurzel — корень
die Assel — мокрица
der Überrest — остаток
die Recycling — переработка
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“Das Ökosystem Wald besitzt besonders viele verschiedenartige Produzenten, nämlich alle grünen Pflanzen. Sie reichen vom ausgewachsenen Baum bis zu den Kräutern und Grasern, Farnen und Moosen am Waldboden. Man nennt sie Primärproduzenten, weil in ihren Blattorganen die Photosynthese abläuft. Dieser Prozeß beruht auf der Fähigkeit der grunen Pflanzenteile, mit Hilfe der Sonnenenergie und des Chlorophylls aus Nährstoffen und Wasser körpereigene, organische Verbindungen aufzubauen. Durch mikroskopisch kleine Spaltöffnungen (Stomata) nimmt das Blatt Kohlendioxid (CO2) auf, das in komplizierten Reaktionsstufen unter Wasserstoffanlagerung in Traubenzucker überführt wird. Dabei werden große Mengen an Sauerstoff frei und an die Atmosphäre abgegeben. Traubenzucker benötigt die Pflanze für den eigenen Betriebsstoffwechsel (Respiration). Er ist aber auch der Grundbaustoff für die Synthese der meisten organischen Substanzen (Assimilate). Zu ihrer Bildung benötigt die Pflanze zusätzlich mineralische Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor, Kalium, Magnesium und Kalzium, die über Wurzeln oder Blätter aufgenommen werden. Über weitere biochemische Prozesse werden aus diesen Assimilaten Wurzeln, Blätter und Früchte, Holz und Rinde aufgebaut. Die Verbraucher (Konsumenten) ernähren sich entweder direckt als Pflanzenfresser von den durch die Pflanzen aufgebauten organischen Stoffen oder indirekt als Fleischfresser durch Erbeuten von Pflanzenfressern und anderen Fleischfressern. Abgestorbene organische Stoffe werden von Zersetzern genutzt, die sich in Destruenten und Reduzenten unterteilen. Die Destruenten (z. B. Regenwürmer und Asseln) erfüllen die wichtige Aufgabe, die am Boden angehäuften Schichten an Pflanzenmaterial und tierischen Überresten (Laub, Nadelstreu, Zweige, Tierleichen usw.) zu zerkleinern. Von den Reduzenten (Bodenmikroorganismen wie Bakterien und Pilze) werden die organischen Überreste schlißlich ganz in ihre anorganischen Ausgangsbestandteile zerlegt, d. h. zu pflanzenverfügbaren Nährstoffen mineralisiert. Man bezeichnet die Reduzenten deshalb auch als Mineralisierer. Auf diese Weise sorgen sie dafür, daß sich der Kreislauf der Nährstoffe schließt. Durch dieses natürliche Recycling ermöglichen die Zersetzer dem Ökosystem Wald ein praktisch unbegrenztes Existieren auf demselben Standort.” Лексика к тексту besitzen — владеть, иметь что-либо der Farn — папоротник die Spaltöffnung — устьице (биол. ) der Traubenzucker --- глюкоза der Stickstoff — азот die Wurzel — корень die Assel — мокрица der Überrest — остаток die Recycling — переработка 28
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