Deutschland Aktuell: Soziales. Борисова Л.М - 15 стр.

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z.B.: als Frau nach der Heirat den Mädchennamen behalten;
Kann ich das Buch eine Weile behalten?
2. j-n behalten sich nicht von j-m trennen, j-n als Freund behalten;
3. etw. behalten etwas in unveränderter Weise, in seinem bisherigen Zustand
haben = bewahren <seinen Humor ~ >;
4. etwas behalten (können) etwas im Gedächtnis bewahren, so dass man sich
jederzeit daran erinnert;
z.B.: Er kann mü helos viele Telefonnummer behalten.
5. j-n irgendwo behalten einen Gast ü ber Nacht bei sich od. in seiner Wohnung
behalten, einen Patienten im Krankenhaus behalten;
6. etwas irgendwo behalten die Mütze auf dem Kopf, die Hände in den
Hosentaschen behalten;
7. etwas (Geheimnis) fü r sich behalten;
8. die Nerven behalten;
9. die Oberhand behalten ü ber j-n siegen;
10. die Ü bersicht behalten in einer schwierigen Situation die Zusammenhänge
erkennen können.
Aufgaben
1. Was halten Sie von einer Quotenregelung?
Ist diese geeignet, die gesellschaftliche Gleichstellung der Frauen zu erreichen?
2. Wie ist die Rolle der Frau in Ihrem Land? Machen Sie sich ein paar
Notizen, und stellen Sie Ihr Land aus dieser Sicht vor.
Lesen Sie zuerst den Artikel über einen Fall", der häufig vorkommt.
Stellen Sie fest, wie der Autor des Textes diese Situation beurteilt:
positiv negativ.
Sekretä rin
das war's nicht
Warum Frauen noch einmal die Schulbank drücken
Wenn Frauen vom Aussteigen träumen, dann träumen sie meist sehr
realistisch. Diese Erfahrung hat Antje Pukke gemacht, als sie fü r die Sendung Eine
zweite Chance gibt es immer" unterwegs war. Ihre Interview-Partnerinnen hatten alle
sehr konkrete Vorstellungen vom Aus- und Umsteigen in einen neuen Job. Und sie
hatten auch fast alle die gleiche Vorgeschichte. Nämlich Eltern, die sie mit dem
Argument Du heiratest ja sowieso" in einen untergeordneten Beruf gedrängt hatten.
Zum Beispiel Ursula T.: Zwölf Jahre lang arbeitete sie - auf elterlichen
Wunsch - als Chefsekretärin. Dann kam das Gefü hl: Das kann doch nicht alles
gewesen sein." Als Antwort darauf beschloss die Münchnerin, das Abitur
nachzuholen. Der Ehemann war zwar nicht begeistert, zeigte aber Verständnis fü r den
Bildungswunsch seiner Frau. Frau T. ist inzwischen 45 Jahre alt, die harte Zeit des
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       z.B.: als Frau nach der Heirat den Mädchennamen behalten;
       Kann ich das Buch eine Weile behalten?
   2. j-n behalten – sich nicht von j-m trennen, j-n als Freund behalten;
   3. etw. behalten – etwas in unveränderter Weise, in seinem bisherigen Zustand
       haben = bewahren ;
   4. etwas behalten (können) etwas im Gedächtnis bewahren, so dass man sich
       jederzeit daran erinnert;
   z.B.: Er kann mühelos viele Telefonnummer behalten.
   5. j-n irgendwo behalten – einen Gast über Nacht bei sich od. in seiner Wohnung
   behalten, einen Patienten im Krankenhaus behalten;
   6. etwas irgendwo behalten – die Mütze auf dem Kopf, die Hände in den
   Hosentaschen behalten;
   7. etwas (Geheimnis) für sich behalten;
   8. die Nerven behalten;
   9. die Oberhand behalten – über j-n siegen;
   10. die Übersicht behalten – in einer schwierigen Situation die Zusammenhänge
   erkennen können.

      Aufgaben
      1. Was halten Sie von einer Quotenregelung?
      Ist diese geeignet, die gesellschaftliche Gleichstellung der Frauen zu erreichen?
      2. Wie ist die Rolle der Frau in Ihrem Land? Machen Sie sich ein paar
Notizen, und stellen Sie Ihr Land aus dieser Sicht vor.


           Lesen Sie zuerst den Artikel über einen „Fall", der häufig vorkommt.
           Stellen Sie fest, wie der Autor des Textes diese Situation beurteilt:
           positiv – negativ.

      Sekretärin –
      das war's nicht

      Warum Frauen noch einmal die Schulbank drücken

       Wenn Frauen vom Aussteigen träumen, dann träumen sie meist sehr
realistisch. Diese Erfahrung hat Antje Pukke gemacht, als sie für die Sendung „Eine
zweite Chance gibt es immer" unterwegs war. Ihre Interview-Partnerinnen hatten alle
sehr konkrete Vorstellungen vom Aus- und Umsteigen in einen neuen Job. Und sie
hatten auch fast alle die gleiche Vorgeschichte. Nämlich Eltern, die sie mit dem
Argument „Du heiratest ja sowieso" in einen untergeordneten Beruf gedrängt hatten.
       Zum Beispiel Ursula T.: Zwölf Jahre lang arbeitete sie - auf elterlichen
Wunsch - als Chefsekretärin. Dann kam das Gefühl: „Das kann doch nicht alles
gewesen sein." Als Antwort darauf beschloss die Münchnerin, das Abitur
nachzuholen. Der Ehemann war zwar nicht begeistert, zeigte aber Verständnis für den
Bildungswunsch seiner Frau. Frau T. ist inzwischen 45 Jahre alt, die harte Zeit des