Контрольные работы по немецкому языку для студентов заочного отделения исторического факультета. Горожанина Н.И - 46 стр.

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«Die Glocke» trat leidenschaftlich für die Befreiung der Bauern ein. Diese freien
Presseorgane haben bei der Vorbereitung der russischen Revolution eine große
Rolle gespielt. (1670)
TEXT III
Wirtschaft und Gesellschaft im Mittelalter
Deutschland war im Mittelalter ein Bauernland. Die Lebensgrundlage
war die Landwirtschaft. Handwerk und Handel spielten noch keine große Rolle.
Neun Zehntel der Bevölkerung waren Bauern. Zum großen Teil waren sie un-
frei. Sie waren von adligen Grundherren abhängig, die ihnen Schutz gewährten.
Grad und Art der Abhängigkeit waren von Ort zu Ort sehr verschieden. Neben
den unfreien gab es auch freie Bauern, die unabhängig ihr eigenes Land bebauten.
Über den Bauern standen Adel und Geistlichkeit. Die Schicht des Adels wies
viel Abstufungen auf, von den Herzogen bis zu den Ministerialien. Die einzel-
nen Glieder dieser Hierarchie waren durch Vassalen- oder Lehnsverhältnis ver-
bunden. Oberster Lehnsherr war der König. Er bildete die Spitze einer
«Lehnspyramid. Das Lehen blieb Eigentum des Lehnsherrn und fiel an ihn zu-
rück, wenn der Vassal starb.
Die Geistlichkeit war in ihren höheren Rängen eng mit dem König verbunden.
Bischöfe und Äbte wurden vom König für Aufgaben der Reichsverwaltung he-
rangezogen. (850)
Пояснения к тексту
Neun Zehntel девять десятых.
VI семестр
Прочитайте, выпишите незнакомые слова и переведите следующие
тексты. Составьте подробные рефераты.
TEXT I
Das Zeitalter des Absolutismus
Die souveränen Territorialstaaten übernahmen als Regierungsform nach franzö-
sischem Vorbild den Absolutismus. Er verlieh dem Herrscher schwankenlose
Macht und ermöglichte den Aufbau einer straffen Verwaltung, die Einführung
geordneter Finanzwirtschaft und die Aufstellung stehender Heere. Viele Fürsten
hatten den Ehrgeiz, ihre Residenz zu einem kulturellen Mittelpunkt zu machen.
Sie zogen Theatertruppen und Orchester an ihren Hof. Manche Fürsten legten
Kunstsammlungen an, andere gründeten Bibliotheken. Hervorragende Architekten,
Bildhauer und Maler waren damit beschäftigt, den Herrschern prunkvolle Schlösser
zu bauen und auszuschmücken, entweder mitten in der Hauptstadt, wie in Berlin
und Dresden, oder nach dem Vorbild von Versailles außerhalb der Stadtgren-
zen, wie in Nymphenburg bei München und Ludwigsburg bei Stuttgart. Das Zeital-
«Die Glocke» trat leidenschaftlich für die Befreiung der Bauern ein. Diese freien
Presseorgane haben bei der Vorbereitung der russischen Revolution eine große
Rolle gespielt. (1670)

TEXT III
Wirtschaft und Gesellschaft im Mittelalter
Deutschland war im Mittelalter ein Bauernland. Die Lebensgrundlage
war die Landwirtschaft. Handwerk und Handel spielten noch keine große Rolle.
Neun Zehntel der Bevölkerung waren Bauern. Zum großen Teil waren sie un-
frei. Sie waren von adligen Grundherren abhängig, die ihnen Schutz gewährten.
Grad und Art der Abhängigkeit waren von Ort zu Ort sehr verschieden. Neben
den unfreien gab es auch freie Bauern, die unabhängig ihr eigenes Land bebauten.
Über den Bauern standen Adel und Geistlichkeit. Die Schicht des Adels wies
viel Abstufungen auf, von den Herzogen bis zu den Ministerialien. Die einzel-
nen Glieder dieser Hierarchie waren durch Vassalen- oder Lehnsverhältnis ver-
bunden. Oberster Lehnsherr war der König. Er bildete die Spitze einer
«Lehnspyramide». Das Lehen blieb Eigentum des Lehnsherrn und fiel an ihn zu-
rück, wenn der Vassal starb.
Die Geistlichkeit war in ihren höheren Rängen eng mit dem König verbunden.
Bischöfe und Äbte wurden vom König für Aufgaben der Reichsverwaltung he-
rangezogen. (850)

Пояснения к тексту
Neun Zehntel – девять десятых.

VI семестр
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TEXT I
Das Zeitalter des Absolutismus
Die souveränen Territorialstaaten übernahmen als Regierungsform nach franzö-
sischem Vorbild den Absolutismus. Er verlieh dem Herrscher schwankenlose
Macht und ermöglichte den Aufbau einer straffen Verwaltung, die Einführung
geordneter Finanzwirtschaft und die Aufstellung stehender Heere. Viele Fürsten
hatten den Ehrgeiz, ihre Residenz zu einem kulturellen Mittelpunkt zu machen.
Sie zogen Theatertruppen und Orchester an ihren Hof. Manche Fürsten legten
Kunstsammlungen an, andere gründeten Bibliotheken. Hervorragende Architekten,
Bildhauer und Maler waren damit beschäftigt, den Herrschern prunkvolle Schlösser
zu bauen und auszuschmücken, entweder mitten in der Hauptstadt, wie in Berlin
und Dresden, oder – nach dem Vorbild von Versailles – außerhalb der Stadtgren-
zen, wie in Nymphenburg bei München und Ludwigsburg bei Stuttgart. Das Zeital-
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