Немецкий язык: Контрольные работы для студентов исторического факультета. Горожанина Н.И - 21 стр.

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dem Um- bzw. Neuaufbau der Disziplinen. Dies hat die Wirtschafts- und
Rechtswissenschaft, die Philosophie, Geschichte, Soziologie,
Politikwissenschaft, Kulturwissenschaften, Erziehungswissenscheft und
besonders die Kommunikations- und Medienwissenschaften betroffen.
(1930)
Пояснения к тексту
1. etw. (Akk.) befördern-поощрять что- л ., способствовать расцвету
чего-л.
2. etw./jmdn. (Akk.) verlassen - покидать что- л .
3. sich an etw. (Dat.) beteiligen - принимать в чем-л. участие
4. sich entwickeln - развиваться
5. einen Aufschwung bringen - содействовать расцвету чего-л.
6. eine fü hrende Position nehmen - занимать ведущую позицию
7. in den Vordergrund treten - выступать на передний план
Text 3
Wernigerode: Einige Seiten aus der Geschichte der Stadt
Wernigerode: Stadt am Nordfuß des Harzes. Etwa 40 Tausend Einwohner.
(Meyers Lexikon).
Ü ber die Entstehung der Stadt fehlt uns jede urkundliche Nachricht. Das
erste Mal erscheint der Name Wernigerode 1121 in einer Urkunde. Zu
Beginn des 12.Jh. hatte sich hier ein Graf niederlassen und nannte sich
Graf von Wernigerode. Heutzutage wird angenommen, dass die Grü ndung
des Ortes Wernigerode ins 9.Jh. zu verlegen ist. Dank der gü nstigen Lage
an der Kreuzung zweier alter Handelsstraß en entwickelte sich der Ort
schnell zu einem Marktflecken. 1279 war die Stadt schon so wohlhabend,
dass sie dem Grafen die Stadtbefestigungen und das Recht, die Torzölle
einzunehmen, abkaufen konnte. Bezeichnend für den Einfluss des
Bü rgertums ist die Tatsache, dass ab 1362 der Stadtvogt bürgerlicher
Herkunft sein musste.
Das Handwerk spielte im mittelalterlichen Wernigerode eine groß e Rolle.
Urkunden berichten, dass die Fleischer am 15.August 1408, die
Schuhmacher am 16.Juni 1456 und die Schneider am 23.November 1458
Innungsbriefe erhielten.
In den Jahren 1596 bis 1597 hatte die Pest etwa 1800 Leben gefordert. Mit
dem Dreiß igjä hrigen Krieg brach neue Not ü ber Wernigerode herein. Im
Herbst 1625 wurde es von Wallensteinern besetzt. 1625 bis 1627 tobte eine
neue Pestepidemie in der Stadt. Nach der Schlacht bei Breitenfeld, im
Jahre 1632, kamen die Schweden, dann die Kaiserlichen und schließ lich
wieder die Schweden. Erst zwei Jahre nach dem Westfä lischen Frieden
befreite sich die Stadt von den schwedischen Truppen. In der folgenden